ZIM-probe

 

   

Die ZIM-probe weist  eine   Fläche   von 87 mm2  (Durchmesser  11  mm)  auf.  Das Verhältnis von Drucksensor- zu ZIM-probe-Fläche  beträgt 1:10.

Die ZIM-probe wurde erfolgreich unter Labor-, Gewächshaus- und Freilandbedingungen an Blättern von Arabidopsis-, Tomaten-, Paprika-, und Maispflanzen sowie an Blättern von Buchen, Eichen, Oliven-, Avocado-, Orangen-, Grapefruit- und Eukalyptusbäumen  getestet.

 

Der magnetische Anpressdruck (Pclamp) lässt sich je  nach Dicke und Festigkeit des Blattes über den  Abstand zwischen dem oberen und  dem unteren  Magneten im Bereich von 370 kPa  bis 50 kPa variieren.  

                               

   


Je nach Pflanzenart wird nach 2 bis 3 Monaten Messzeit ein leichter Chlorophyllabbau beobachtet, der sich aber nicht auf den Turgor (bzw. das Wasserpotenzial) des Blattes auswirkt.
Auch bei Messungen über mehrere Monate konnten keine Zellschädigungen oder Nekrosen beobachtet werden.


 

   

Das ZIM-clamping device dient der optimalen Einstellung und Funktionsprobe beim Anklemmen der ZIM-probe (Sonde) an ein Blatt. Zum freihändigen Arbeiten kann das ZIM-clamping device bei Bedarf über das Klettband am Arm befestigt werden.

Anwendungshinweise:
  • Die ZIM-probe und der ZIM-transmitter sind aufeinander abgestimmt, nur in dieser Kombination kann für die korrekte Funktionsweise garantiert werden. Bitte schließen Sie deshalb die ZIM-probe nur an den ZIM-transmitter an, nicht an Fremd-Transmitter oder Datenlogger. In letzterem Fall misst die ZIM-probe nicht die korrekten Turgorwerte.
  • Bitte vermeiden Sie schnelle Temperaturänderungen, da anderenfalls Hystereseeffekte im Polymer auftreten, die sich erst zeitlich verzögert abbauen.
  • Die Sonde sollte keine signifikante Temperaturabhängigkeit zeigen. Nach längerem Gebrauch kann durch Veränderung in der polymeren Schicht eine Temperaturabhängigkeit auftreten. Auch Beschädigungen der polymeren Oberfläche (selbst wenn sie kaum sichtbar sind) können zu Temperatureffekten führen. Deshalb ist es vorteilhaft, von Zeit zu Zeit die Sonde in geschlossenem Zustand ohne Blatt zwischen den beiden Magneten in der Umgebung der Pflanze, an der die Versuche durchgeführt worden sind, zu testen. Änderungen von 3-4 kPa über einen Temperaturbereich von 5 °C bis 30 °C sind tolerabel und entsprechen den Angaben des Herstellers der Sensoren. Falls die Änderungen größer sind, muss das Polymer erneuert werden.
  • Es wird nicht empfohlen, an Stelle des Blattes andere Materialen wie Filterpapier, Deckgläschen oder ähnliches zwischen die Magnete zu platzieren, da elastische Materialien bzw. die eingeschlossene Luft (z. B. in Filterporen oder in den Vertiefungen des Gegenmagneten) Druckänderungen bei Temperaturänderungenzeigen.
  • Es wird nicht empfohlen, an Stelle des Blattes klebrige Materialen wie z. B. Parafilm zwischen die Magnete zu platzieren, da die Polymer-Oberfläche zerstört oder herausgezogen werden könnte.
  • Bitte Lagern Sie die ZIM-Sonde bei Nichtbenutzung bei ca. 20°C.