Messprinzip

 

Die magnetische, nicht-invasive ZIM-probe misst in Echtzeit kleinste Turgoränderungen im Blatt.

        
 

Das Blatt befindet sich zwischen einem oberen, verschiebbaren Magneten und einem Gegenmagneten, in den ein hochempfindlicher Drucksensor integriert ist.                    

Abhängig von der Blattdicke und Beschaffenheit des Blattes kann durch Änderung des Abstandes beider Magneten zueinander ein optimaler, konstant auf die kleine Blattfläche wirkender Druck (Pclamp) eingestellt werden.

Der Turgor (Pc) in der Blattfläche wirkt dem magnetischen Druck (Pclamp) entgegen. Die ZIM-probe misst die Differenz (Pp) zwischen dem magnetischen Druck und dem relativen Turgorwert.

 

 

Turgor/Wasserpotenzialmessungen

 

           

 

 

 

Typischer Tagesgang an einem sonnigen
und einem teilweise bewölkten Tag.

 

Bei  länger andauernder Trockenheit steigt das von der ZIM-probe gemessene  Drucksignal mittags
(und teilweise auch nachts) stark an. Nach Bewässerung werden die ursprünglichen Tagesgänge im
Turgor bzw. in den reziproken Pp Werten gemessen.

 

      

Messkurve einer ZIM-probe über 5 Tage               

  Bewässerungsstopp
  Wiederbewässerung